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Rudern

Zweimal Gold, zweimal Silber an der Studi-WM

Die beiden Männer Vierer sind Studenten-Weltmeister, die leichten Frauen holten sich zweimal Silber - so erfolgreich wie in Belgrad waren die Schweizer noch nie an einer Studi-Weltmeisterschaft.

Versöhnlicher Abschluss für die studentische Hälfte im ehemaligen Alpenachter: Roman Ottiger, Stefan Koller, Nicolas Lehner und Roland Altenburger holten mit einem beherzten Endspurt Gold vor Rumänien, Grossbritannien, Italien, Deutschland und Serbien. Für die nicht nur aus eigenem Unvermögen vergeigte Olympia-Qualifikation ist der Studenten-Titel gewiss kein Ersatz. Aber Genugtuung darf das Quartett zu Recht empfinden. Denn auch die Studi-Titel werden nicht im Schongang gewonnen. Die an Uni und ETH-Zürich studierenden Schweizer mussten ein hartes Rennen auf dem letzten Streckenviertel fahren, um den Rumänen den sicher geglaubten Titel noch entreissen zu können.

Versöhnlicher Abschluss auch für Sylvan Zehnder, Simon Niepmann und Mario Gyr - auch sie hatten sich bis zuletzt Hoffnungen auf Olympia gemacht und scheiterten zuletzt in der Quali. Zusammen mit Daniel Lukac aus dem erweiterten LM4-Kader holten sie den Studententitel mit einem auf Biegen und Brechen gefahrenen Endspurt gegen die Italiener und Polen. Neben den Medaillen vorbei fuhren die Boote aus Frankreich, Grossbritannien und Holland.

Nach U23-Bronze holten Olivia Wyss und Eliane Waser in Belgrad Studi-WM-Silber. Gegen die starken Widun/Kemnitz aus dem internatonalen polnischen Leichtgewichtskader (beide schon mit FISA-WM-Metall ausgezeichnet) führten sie auf den ersten 1000m, danach mussten sie sich den Polinnen mit einer Länge beugen. Auf Platz drei fuhren mit den Britinnen Dennis/Fletcher ebenfalls zwei international erfahrene Leichtgewichtsfrauen. Holland, Deutschland und Neuseeland konnten nicht ins Geschehen eingreifen. Silber schliesslich auch für Antonina Iagovitna hinter der Holländerin Annelies Labots und vor Orla Hayes aus Irland und den Studentinnen aus Kroatien, Polen und Ungarn.

Rang sechs holte sich in Belgrad Nora Fiechter im Einer, Rang sieben Stefanie Ahrens und Martina Ernst im Doppelzweier und Rang neun Jeremy Maillefer und Charles D'Oncieu im Zweier-ohne.

Hier alle Ergebnisse

EM-Gold für Zürcher Studi-Achter

Der Zürcher Frauenachter ist Studenten-Europameister. Die ETH-Uni-Ruderinnen gewannen den Final überraschend vor zwei holländischen Booten.

An der EM in Zagreb gewannen die drei Uni- und sechs ETH-Studentinnen den Titel in 6:40.64 mit einem rasanten Endspurt eine knappe Sekunde vor Utrecht Uni NED, Erasmus Uni Rotterdam NED, Uni Birmingham GBR, Uni Heidelberg GER, Uni Zagreb CRO und Uni Nantes FRA. Die Crew mit Linda Schlemmer, Jane Allison, Tamara Urech, Andrea Vrana, Yvonne Waeger, Jolanda Hofschreuder, Rahel Reichlin, Klara Honsl und Steuerfrau Deborah Bregenzer ist um den Kern des Belvoir-Meisterachters gebildet worden. Zu den fünf Belvoir-Achterruderinnen Schlemmer, Allison, Hofschreuder, Reichlin und kamen in Zagreb die Rorschacherin Tamara Urech, die Wädenswilerin Andrea Vrana (die beiden wurden im Doppelzweier in Zagreb vierte) und Yvonne Waeger aus dem Belvoir Doppelvierer. Im Vierer-ohne kamen Linda Schlemmer, Jolanda Hofschreuder, Rahel Reichlin und Klara
Honsl nach dem Kräfte zehrenden Achter noch auf Platz fünf von sieben Booten. Für und in Zagreb fit gemacht wurde die Zürcher Studi-Crew von Belvoir-Headcoach Camille Codoni und von Wädenswil-Trainer Eberhard Rehwinkel.
Saisonhöhepunkt im Studentenrudern ist die WM vom 5. bis 7. September in Belgrad. Dort ist die Schweiz mit sieben Booten vertreten (WL1x: Antonina Iagovitina; WL2x: Eliane Waser, Olivia Wyss; W1x: Nora Fiechter; W2x: Martina Ernst, Stephanie Ahrens; ML4-: Simon Niepmann, Silvan Zehnder, Daniel Lukac, Mario Gyr; M4-: Roman Ottiger, Nicolas Lehner, Stephan Koller, Roland Altenburger; M2-: Charles D'Oncieux, Jérémy Maillefer).

Beijing - die Bilanz

Es herrscht ein ordentliches Gewimmel an der Spitze des internationalen Rudersports. 20 Nationen bedienten sich am Gabentempel der 42 zur Verfügung stehenden Medaillen, zwölf kamen in den 14 Rennen zu Gold. Grossbritannien mit je zwei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen war am erfolgreichsten, gefolgt von Australien (2 / 1 / -) und Kanada (1 / 1 / 2). Der Schweizerische Ruderverband ist im stillen Hafen der Habenichtse vor Anker gegangen.

Es gab einige saftige Überraschungen an den beiden Finaltagen der olympischen Ruderregatta. Olaf Tufte zum zweiten Mal nach 2004 Olympiasieger vor Ondrej Synek und der Weltmeister der letzten drei Jahre, Mahe Drysdale, «nur» Dritter.

Kein Stein auf dem andern im Doppelzweier
Überhaupt die Neuseeländer: Die Swindell-Schwestern im Doppelzweier nur mit einem Wimpernschlag von einer Hunderstelsekunde zu Gold (vor den Deutschen Thiele/Huth), Waddell im Doppelzweier mit Cohen ohne Medaille. Wer hätte in diesem Doppelzweier aber auch die Weltmeister 07, 05 und Olympiasieger 00, Olympiazweiten 04, wer hätte die Slowenen Cop/Spik auf Rang sechs im Olympiafinal erwartet? Gold holten in diesem Boot die Newcomer aus Australien, Cawshay/Brennan vor dem unverwüstlichen, mittlerweile auch schon 43jährigen Esten Juri Jaanson mit Tonu Endrekson.

Kanada im Achter überlegen
Gewiss auch eine Überraschung war die Demonstration des kanadischen Achters - weil ihr Sieg so klar war. Die Amerikaner hatten keinen Stich gegen diesen Ahorn-Achter. Trotz einem verzweifelten Endspurt verloren sie Silber noch an die Briten. Auf Rang vier die Holländer vor Polen und Australien.

René Mijnders neuer Streich
Im Frauenachter kamen die Amis dafür auf ihre Rechnung - sauberer Sieg vor Holland. Holland? Genau: René Mijnders, der Achter-Zauberer, hat den «Vrouwen8» wieder so schnell gemacht, das die Frauen jubeln konnten: «We hebben Zilver!!!» Wehmütig erinnert man sich bei der Gelegenheit an die Zeit, als der SRV noch mutige, grosse Pläne hatte und René Mijnders als SRV-Headcoach zusammen mit Projekttrainer Alexander Ruckstuhl das «strategische» Zukunftsprojekt für den schweizerischen Rudersport, den «Männerachter» aufbaute... Vorbei.

DRV in historischem Tief
Versenkt, allerdings erst in Beijing, wurden auch die beiden deutschen Achter. Keines der beiden DRV-Flaggboote erreichte den Final. Der DRV insgesamt kehrt erstmals seit über 50 Jahren ohne Gold von einer Olympiaregatta nach Hause zurück. Dort brauen sich bereits ziemlich dunkle Gewitterwolken zusammen. Sie werden sich über und in der Funktionärsetage entladen.

Andrés Abschied
Vom SRV gibt's nicht viel zu berichten von den beiden Finaltagen. André Vonarburg, der einzige Schweizer auf dem Wasser, war nicht dabei. Im B-Final ruderte er recht deutlich am zuletzt noch erhofften Diplom vorbei, geschlagen von Marcel Hacker und Mindaugas Griskonis aus Litauen. Hacker ist ein alter Bekannter, er war eine der Final- und Medaillenhoffnungen im DRV - vergeigt im Halbfinal. Mindaugas Griskonis ist ein neuer Name: 22 Jahre alt, vor den olympischen Spielen holte er noch Silber bei der U23-WM in Brandenburg ab. Wieder einer mehr, der kam, sah und André besiegte. Verständlich, dass André aus Beijing durchblicken liess, dass der B-Final wohl sein letztes Einer-Rennen auf internationaler Ebene war. Ob er für ein Mannschafts-Projekt zur Verfügung steht, liessen seine Interview-Antworten offen. Ob im SRV überhaupt Mannschaftsprojekte im Elite-Bereich angedacht werden, war aus Beijing - logisch - nicht zu hören. An der Olympiaregatta gehörte die Schweiz mit Irland, Kroatien und Japan zu jenen vier Nationen in den A- und B-Finals, die auch ohne Diplomrang (bis Platz acht) blieben.

Kein Durchmarsch im Land der Mitte
Zurück zum internationalen Geschehen. Der fällig scheinende grosse Durchmarsch der chinesischen Ruderinnen und Ruderer fand (noch) nicht statt. Sechs Finalboote, einmal Gold (Frauen-Doppelvierer) und einmal Silber (Frauen-Zweier-ohne) lag unter den Erwartungen aufgrund der Saisonresultate. Die gleiche Medaillenbilanz können auch Polen (Gold: Männer-Doppelvierer, Silber: Leichtgewichts-Vierer) und Holland (Gold: Leichtgewichts-Frauen-Doppeldzweier, Silber: Frauenachter) vorweisen.

Alle Ergebnisse: Hier klicken

Kein André-Wunder in Beijing

André Vonarburgs Traum vom Olympiafinal ist ausgeträumt. Er fuhr im Halbfinal ein gutes Rennen, aber als auf den letzten 500m die Post abging, konnte er nicht mithalten. Nun bleibt noch die Hoffnung auf einen Diplomrang im B-Final.


Lassi-Karonen
Lassi Karonen: Aus dem Mittelfeld zum Medaillenanwärter


Die Entdeckung der Olympiaregatta im Einer ist der Schwede Lassi Karonen. Nach dem Vorlauf in Bestzeit gewann er jetzt auch den Halbfinal mit der schnellsten Zeit der beiden Läufe. Bis jetzt musste er sich nur im Viertelfinal vom dreifachen Weltmeister Mahe Drysdale schlagen lassen. Nach den WM-Klassierungen acht (Gifu 2005), sieben (Eton 2006) und sechs (München 2007) hatte sich der 32jährige Schwede im vordern Mittelfeld der internationalen Skiffhierarchie eingereiht - bei jenen Athleten, denen mit etwas Glück ein Platz im Final gelingen kann.

Hacker gebremst
Dort hat man auch den Belgier Tim Maeyens gesehen. Und André Vonarburg. Ihm fuhren jetzt aber im Halbfinal sowohl Karonen als auch Maeyens klar davon. Und Olympiasieger Olaf Tufte natürlich auch. Die drei ersten in diesem Halbfinal fuhren alle unter sieben Minuten. Da konnte auch Marcel Hacker nicht mehr mithalten. Er schied als Vierter aus. Im zweiten, langsameren Vorlauf qualifizierten sich die «Gesetzten» Ondrej Synek, Alan Campbell und Mahe Drysdale. Im Kampf ums Olympiadiplom (Schlussrang sieben oder acht) im B-Final bekommt es André nun also mit Hacker zu tun. Den hat er noch nie schlagen können. Dazu kommt Peter Hardcastle. Der Australier war im Viertelfinal vor Vonarburg im Ziel. Zu beachten aber auch der Grieche Ioannis Christou (im zweiten Halbfinal nur eine halbe Sekunde hinter Drysdale) und der Amerikaner Ken Jurkowski (bis jetzt immer schneller unterwegs als der Schweizer). Fazit: André muss ein sehr starkes Rennen fahren, wenn er sein drittes olympisches ein Diplom nach Hause nehmen will (B-Final: Donnerstag, elf Uhr MEZ).

Man spricht englisch
Zehn der 14 Finalfelder sind nach den Halbfinals vom Mittwoch komplett. Am erfolgreichsten schnitten beim Kampf um Finalplätze bis jetzt überraschend die Briten ab: acht ihrer zwölf Olympiaboote haben sich bereits qualifiziert, einziger «Verlust» bis jetzt ist der Männer-Riemenzweier. Mit sechs Finalbooten sind die USA und Australien, mit fünf Neuseeland und Deutschland, mit vier China und die tschechische Republik vertreten. Schwere Enttäuschungen müssen die Deutschen verkraften: Wie Marcel Hacker haben auch die beiden Flaggboote (Männer- und Frauenachter) die Finalquali nicht geschafft. Dafür ist dem Vierer-ohne mit zwei Ersatzleuten der Husarenstreich gelungen. Überhaupt der Vierer-ohne: Es ist die aufgrund der bisherigen Rennen «engste» Bootsklasse. Entsprechend sensationell sieht das Tableau der Ausgeschiedenen aus: Weltmeister Neuseeland, Vizeweltmeister Italien, WM-Dritter Holland balgen sich mit den USA, den Iren und den Weissrussen im B-Final um die Olympiadiplome. Im Männerachter sind die Angelsachsen fast unter sich: die hochkotierten und ambitionierten Chinesen haben's nicht geschafft, dafür die Holländer und die Polen. Sie lagen in den besten Zeiten des unschön versenkten Alpenachters im Bereich der Schweizer...

Klick hier für alle Beijingresultate

Und hier für André-Hintergründe und Nadler-Bilder

Pam lässt SRV aufatmen

Pam, die Einzelkämpferin, lässt einen ganzen Verbandsapparat aufatmen. Ihr hart erkämpfter und wohl verdienter Titel ist allerdings ihr (und ihres Umfeldes) alleiniges Werk. Für die Sarner Zentralisierungsstrategie liefert ihr Erfolg keine Argumente.

Pam Weisshaupt (links) holte sich überlegen den Titel im leichten Einer, mit Trainerin Claudia Blasberg analysiert sie das Rennen
Pamela Weisshaupt (links) und Claudia Blasberg analysieren das Rennen an der Schweizermeisterschaft in Luzern.

Pamela Weisshaupt ist wohl keine einfache Athletin. Sie geht ihre eigenen Wege. Den WM-Titel im leichten Einer kann sie sich, ihrer Trainerin Claudia Blasberg und ihrem Umfeld ganz alleine anrechnen. Natürlich strahlt trotzdem ein bisschem vom Glanz ihres Goldes auf den Schweizerischen Ruderverband. Der SRV hat sie schliesslich zur WM in Linz gemeldet. Und dessen Funktionäre sonnen sich nun im Gold, als wär's ihr eigenes Werk.

Ist es nicht. Pam Weisshaupt war und ist eine widerspenstige Athletin. Sie hat sich auch schon mal auf Verbandsprojekte eingelassen. 1999 hat sie im leichten Doppelzweier mitgezogen, um den Quotenplatz für Athen zu holen. Dann ist sie in Pia Vogels Zickenkrieg um den Startplatz an Olympia untergegangen. Weisshaupt ist eine «vergiftete» Rudererin. Mit iher Ruderschule bestreitet sie einen Teil ihres Lebensunerhaltes. Nach der Enttäuschung von Athen trat sie zurück. Und kam wieder - in den Farben von Mainz. Und mit Erfolg. Letztes Jahr liess sie sich wieder auf ein SRV-«Projekt» ein. Schon früh sah sie, dass die Rahmenbedingungen nicht stimmten. Sie wollte Claudia Blasberg als Trainerin. Die Frau aus Dresden ist Leichtgewichtsruderin mit Meriten: zweimal Olympia-Silber im Doppelzweier und natürlich einiges WM-Metall. Bei den Verbandsfunktionären fand Weisshaupt kein Verständnis für ihre Forderung nach einem Trainerwechsel. Der SRV bestätigte seinen Ruf, alles andere als ein Kompetenzzentrum in Sachen Frauenrudern zu sein. Zu den WM fuhr, nach einem intransparenten Selektionsverfahren, nicht Weisshaupt sondern ihre Doppelpartnerin Fabienne Albrecht. Sie kehrte mit wenig nennenswertem Erfolg zurück.
Pam an der SM 2008
An ihr führte kein Weg mehr vorbei - Pamela Weisshaupt war die mit Abstand beste Leichtgewichtsruderin im SRV.

Heuer kamen die Selektionäre an Weisshaupt nicht mehr vorbei. Auf dem Weg nach Olympia war sie im Doppelzweier zwar erneut gescheitert. Aber an der Weltcupregatta auf dem Rotsee fuhr sie - von der Öffentlichkeit kaum beachtet - auf Silber. Und jetzt das Gold in Linz-Ottensheim, der WM-Titel. Es ist das Werk einer eigenwilligen und unbequemen Sportlerpersönlichkeit und ihrer im Metier erfahrenen und hoch qualifizierten Trainerin (Blasberg ist Vereinstrainerin in Lugano ohne irgendwelchen Verbandsstatus).
Der abtretende SRV-Direktor Lukas Rieder hat nach dem Debakel der Qualiregatta von Poznan Diskussionsbedarf angemeldet und festgelegt, in welche Richtung diskutiert werden sollte - weiterhin rigorose Zentralisierung und staatssportähnliche Sportlerselektion. Der Erfolg der Individualistin Pamela Weisshaupt dürfte der - dringend notwendigen - SRV-Strategiediskussion auch andere Perspektiven eröffnen. Das ist gut so.
Hanns Fuchs

Titel abserviert

Die Schweizermeister-Titel sind verteilt. Grösste Überraschung in den 25 (!) Titelrennen: Der leichte Zürcher Vierer schlug die «Dicken» von Reuss Luzern. In den andern Eliterennen konnten sich die Favoriten durchsetzen.

LM4- geht mit der SM-Trophäe nach Hause
Da geht es hin: Der leichte Vierer-ohne bringt das Fähnli nach Zürich.

«Du kannst den Vierer eben nicht fahren wie den Achter», stellte Reuss-Trainer Christian Steinbach nach dem Rennen nüchtern fest. Den Athleten aus dem gestrandeten Männerachter gelang die Umstellung nicht. Die Zürcher Spezialisten ruderten den Vierer-ohne, wie es sich gehört: spritzig und mit Souplesse. Bei Streckenhälfte packten sie die physisch hoch überlegenen Luzerner. Dann liessen sie die Luzerner respektlos stehen. Ein weiteres Frusterlebnis für den halben Männerachter, ein versöhnlicher Saisonabschluss für den in der Olympia-Quali ebenfalls hängen gebliebenen LM4-. Gyr und Niepmann können sich mit einem guten Gefühl auf den WM-Einsatz im leichten Zweier-ohne vorbereiten.

Der leichte Vierer schlug in einem starken SM-Final die "Dicken" von Reuss Luzern
So, das war's dann: Der leichte Vierer (von links: Mario Gyr, Martin Hobi, Silvan Zehnder, Simon Niepmann) hat's geschafft.

Die Reussler kamen trotz der Vierer-Niederlage auf ihre Rechnung: Sax-Süess gewannen den Zweier-ohne überlegen, im Achter verteidigten sie den Titel sicher. Hinter den Luzernern eine Fussnote: Baden schlug in einem packenden Endspurt den SC Zürich im Kampf um Silber.
Die erwartete Ernte fuhren auch die Sempacher ein - zwei weitere Titel (Einer und Doppelzweier) für André Vonarburg, ein Titel (Doppeldzweier) für Florian Stofer.
Erfolgreichste Vereine waren Belvoir Zürich (Juniorinnen-Einer und -Doppelzweier, Frauen-Zweier-ohne, Frauen-Doppelvierer, Frauen-Achter) und der SC Küsnacht (M4x, LM4x, JM4x, LW2x, LW1x)mit je fünf, der SC Zürich (JM4-, JM2-, M4-, M4x) mit vier und Lausanne Sports (JM1x, JM2x, LM1x) mit drei Titeln. Die Klubwertung gewann Lausanne Sports (34) vor Belvoir (31) und SC Zürich (19 Punkte). 15 Athletinnen und Athleten konnten sich an Doppelmeisterschaften freuen.
Pam Weisshaupt (links) holte sich überlegen den Titel im leichten Einer, mit Trainerin Claudia Blasberg analysiert sie das Rennen
Gehört zu den Doppelmeisterinnen: Pamela Weisshaupt (links) analysiert mit Trainerin Claudia Blasberg das Rennen. Jetzt geht's zur WM nach Linz.

Zu den Resultaten klick hier.
(Danke Adi, Camille, Heinz für die Korrekturen - Text ist entsprechend aktualisiert)

André bleibt allein

Aus der Traum - keines der fünf Schweizer Boote konnte sich an der Qualiregatta in Poznan einen Startplatz für die olympischen Spiele holen. Damit bleibt André Vonarburg im Einer der einzige Schweizer Ruderer in Beijing. So einsam war noch kein Schweizer Ruderer an olympischen Spielen.

Am besten fuhr der Achter an der Quali-Regatta sein Finalrennen. Hinter Holland und Russland belegte er Platz drei vor Kroatien, Estland und Italien. Auf den Sieger, und damit den einzigen Quotenplatz, verlor der Alpenachter light knapp elf Sekunden. Den Holländern ist damit eine bemerkenswerte Leistungssteigerung gelungen. Die Zeiten im Achter: NED 5.34.75; RUS 5.37.45; SUI 5.45.58; 4. CRO 5.46.05; EST 5.46.22; ITA 5.51.18.

Die grösste Enttäuschung im Schweizer Aufgebot waren Stofer-Sax im Zweier-ohne. Hinter Kanada, Italien (beide für Beijing qualifiziert), Tschechien, China und Spanien wurden sie klar letzte. Mit dem Entscheid um die beiden Quotenplätze hatten sie nie etwas zu tun. Ruderer, Headcoach und Verbandsleitung haben sich verspekuliert. Die Zeiten im Zweier-ohne: CAN 6.44.28; ITA 6.46.62; CZE 6.47.19; CHN 6.47.79; ESP 6.53.87; SUI 6.57.75.

Auch die andern drei Schweizer Boote kamen im Qualifinal nicht über den letzten Platz hinaus. Den Rückstand auf den zweiten Qualiplatz konnte einzig der leichte Vierer-ohne knapp unter zehn Sekunden halten. Regina Naunheim und Nora Fiechter verloren im Doppelzweier gut elf, Pamela Weisshaupt und Eliane Waser im leichten Doppel gut 16 Sekunden.

André Vonarburg bleibt damit der einzige Schweizer Ruderer an den olympischen Spielen in Beijing. Einzig 1956 war der SRV mit einer zahlenmässig noch kleineren Delegation vertreten - die Ruderer schlossen sich damals dem Schweizer Olympiaboykott (wegen der Ungarn-Krise) an und schickten keines der medaillenträchtigen Boote nach Melbourne. Seit den beiden Goldmedaillen von 1996 (Müller im Einer, Gier-Gier im leichten Doppelzweier) weist die Leistungskurve im SRV steil bergab:
1996 elf Aktive, vier Boote, zwei Medaillen, ein Diplom;
2000 elf Aktive, fünf Boote, eine Medaille, vier Diplome;
2004 sechs Aktive, zwei Diplome;
2008 ein Aktiver, ein Boot und...?

An der Regatta in Poznan ging es um die letzten 28 Startplätze an der Olympiaregatta. 19 Nationen konnten die Chance nutzen. Mit je drei zusätzlichen Quotenplätzen waren Holland (Leichter Frauen-Doppel, Frauen-Achter, Männer-Achter) und Australien (Frauen Einer, Frauen-Doppel, Männer Vierer-ohne) am erfolgreichsten. Kanada (Frauen-Achter, Männer Zweier-ohne), Russland (Frauen Doppelvierer, Männer Doppelzweier), China (Männer Vierer-ohne, Männer Doppelzweier), USA (Leichter Männer-Doppel, Frauen-Einer) und Italien (Männer Zweier-ohne, Frauen-Einer) können ihre Olympiadelegation um zwei Boote aufstocken. Zu den prominenten Verlierern von Poznan gehören Julia Levina RUS im Einer (WM-Silber 2001, WM-Finalistin 2005 und 2006, Vaclav Chalupa, 40, im Zweier-ohne (Olympiasilber im Einer 1992, Olympiafünfter 2004, Vizeweltmeister im Einer 1990, 91, 93, WM-Bronce im Einer 95, 98, 01), die bulgarischen Brüder Yanakiev im Doppelzweier, der kanadische Vierer-ohne und der britische Doppelvierer der Männer.

Hier sind alle Ergebnisse der Qualiregatta

Hier gibt's gute Berichte aus erster Hand und schöne Bilder

Und hier sind die offiziellen Verlautbarungen zum Geschehen

Ex und hopp - Achter versenkt

Alexander Ruckstuhl, 36, ist als SRV-Verbandstrainer per sofort freigestellt und auf Ende März 2008 entlassen. Das liessen SRV-Direktor Lukas Rieder, 50, und Chef Leistungssport Heinz Schaller, 50, am Dienstag über die Medien mitteilen. Ruckstuhl war der Baumeister des ambitionierten Schweizer Achterprojekts. Mit seiner Freistellung und Entlassung versenkt der Schweizerische Ruderverband acht Monate vor der letzten Selektionsmöglichkeit für die olympischen Spiele in Beijing sein eigenes Flaggschiff.


Quotenplatz knapp verpasst: An der WM in München fuhr der «Alpenacher» auf Platz drei hinter China und Australien und damit auf Schlussrang neun statt sieben. Die objektiv gute Leistung war der Anfang vom Ende des ehrgeizigen Projekts.

Die Schweizer Zeitungen berichten heute praktisch Flächen deckend über den «Eklat um den Achter» (Der Bund, Berner Zeitung), vermelden «Achter vor Auflösung» (Basler Zeitung) oder zumindest «Achter-Projekt stark gefährdet». Natürlich würde man gerne die offizielle Begründung der Verbandsleitung für diesen Radikalschnitt kennen. Dem SRV ist der Vorgang aber anscheinend nicht der Rede wert. Auf der SRV Homepage heisst es auch heute, einen Tag nach der Freistellung und Kündigung lapidar: «Keine aktuellen Informationen». Dafür liest man auf der Homepage des Männerachters ziemlich viel und vor allem auch bittere Worte. Es lohnt sich auch ein Blick ins Gästebuch - dort hagelt es Vorwürfe an die Verbandsleitung und die Enttäuschung über den Untergang des Schweizer Achterprojekts ist mit Händen zu greifen.

Mobbing-Opfer
Die Darstellung aus der Sicht der betroffenen Athleten legt die Frage nahe, ob Ruckstuhl ein Mobbing-Opfer geworden ist. Anscheinend wurde ihm das Vertrauen schleichend entzogen. Im nachhinein wird man dann wohl aus Sarnen hören, die Chemie zwischen Headcoach Tim Foster und Verbandstrainer Ruckstuhl habe nicht gestimmt. Den Auftakt zu dieser Lesart macht heute Paul Kölliker in seinem Artikel in der NZZ. Meiner Meinung nach lässt sich der abrupte Abbruch des Achterprojekts nicht auf Abgrenzungs- und Kompetenzprobleme zwichen Headcoach und Verbandstrainer reduzieren - es wäre nicht das Niveau von Profis. Sollte es aber tatsächlich tief gehende Meinungsverschiedenheiten zwischen Headcoach und Verbandstrainer gegeben haben, wäre es Pflicht erstens des SRV-Direktors, zweitens des Chef Leistungssport und drittens des SRV-Präsidenten gewesen, die beiden ins gleiche Boot zu bringen.

Arbeitsverweigerung
Auslöser für den Eklat war nach Lesart Rieders die Tatsache, das drei Athleten nicht zum Trainingslager nach Sevilla einrückten. Man könnte das Arbeitsverweigerung nennen. Auch hier wäre es Pflicht der Verbandsverantwortlichen (Reihenfolge siehe oben) gewesen, zu vermitteln, zu versöhnen, zu motivieren, kurz: das Projekt zu retten. Das allerdings würde kommunikative Kompetenz voraussetzen. Stattdessen reiste SRV-Direktor Lukas Rieder nach Sevilla, um Ruckstuhl und den sechs Achterathleten im Trainingslager die bad news zu überbringen - ziemlich viel Aufwand für einen Scherbenhaufen.

Tohuwabohu seit acht Jahren
Mit der Versenkung des Achter hat das Tohuwabohu (völliges Durcheinander, Wirrwarr, Chaos) im SRV einen neuen, schon fast suizidalen Höhepunkt erreicht. Denn versenkt werden mit dem Achterprojekt auch Glaubwürdigkeit, strategische Führungsstärke und Klarheit in der operativen Führung. Der Männerachter war explizit als Langzeitprojekt lanciert worden - mit Zielsetzung Olympia 2012 und Zwischenziel Olympia 2008. Der lange Atem ist dem Verbandskörper nun schon nach der ersten Enttäuschung ausgegangen.

Seit den olympischen Spielen 2000 geht's im SRV-Leistungssport bergab, seit 2004 in zunehmendem Tempo. Einzige Konstante auf dem Weg ins leistungssportliche Niemandsland war der Personalwechsel im Trainerboot: Mal gab man Geld für die Fernbehandlung durch einen «Berater» (Eberhard Mund, Paris) aus, dann nahm der Verband die Projekttrainer stärker in die Pflicht, dann wurde René Mijnders als Headcoach verpflichtet (um nach einem Jahr festzustellen, dass er «ein guter Bootstrainer, aber nicht mit Headcoach-Qualitäten» sei) und danach als Achter-Berater unter Vertrag gehalten, dann wurde Alexander Ruckstuhl als Verbandstrainer für den Achter verpflichtet, vor einem Jahr wurde Tim Foster als Headcoach unter Vertrag genommen, jetzt wird ihm das auf Grund gesetzte Achterprojekt ins Dossier gelegt. Nachwuchstrainer Ueli Bodenmanns Feuer für den Job in Sarnen war nach vier Jahren «erloschen», wie er selber sagte. Seither gibt's im SRV keinen Verbandstrainer für den Nachwuchs mehr. Am Coupe de la Jeunesse fuhren die Jungen um Seemeilen neben der hochmütigen Zielsetzung (sechs Medaillen) vorbei.

Sponsoren-Bashing
Und jetzt also: der Achter versenkt. Wenn's wahr ist, was der Tages-Anzeiger schreibt, erfuhr auch der Projektsponsor «Hochdorf» aus den Medien von der Zerschlagung des Flaggboots. Ohne Achter kein Geld, wird man in Hochdorf zu Recht beschliessen. Andere potentielle Sponsoren werden ihr Interesse am Rudersport erschreckt relativieren - wer will schon risikieren, dass mit seinem Geld auch noch das Image versenkt wird. Und bei Swiss Olympic wird man sich fragen, was von einem Verband zu halten ist, der sein eigenes Flaggboot versenkt. Vielleicht verbucht man das alles aber in der Verbandsleitung als Kollateralschaden.

Der Alpen-Achter nimmt Fahrt auf

Schiff ahoi für den Alpen-Achter. Mit dem ersten Wettkampfstart an der Regatta auf dem Lauerzersee nimmt das ehrgeizige Schwerpunktprojekt des Schweizerischen Ruderverbandes Fahrt auf. Für die junge Crew hat damit der lange, harte Weg mit Ziel olympische Spiele 2008 in Peking begonnen.


Ziel olympische Spiele 2008: Steuermann Aby Meyer, Nicolas Lehner, Lukas Wernas, Remo Süess, Alain Marfurt, Philipp Huwiler, Stefan Sax, Marian Kupferschmidt, Roland Altenburger (von links)

Eine frohe Botschaft erhielten die zehn Ruderer im Achter-Kader und ihr Steuermann pünktlich zum Saisonstart. Die Hochdorf-Gruppe, ein international tätiger Konzern der Lebensmittelbranche mit Sitz im schweizerischen Hochdorf/LU konnte als Projekt-Sponsor gewonnen werden. „Für uns ist der Achter der ideale Imageträger,“ sagt Firmensprecher Jiri Paukert, „der Achter ist die Königsklasse, er ist schnell und er symbolisiert Teamgeist – das passt zu uns.“

Kampf gegen die Besten

Das Achter-Projekt ist das ehrgeizigste Olympia-Vorhaben, das der schweizerische Ruderverband SRV in seiner über hundertjährigen Geschichte lanciert hat. Der letzte Schweizer Achter startete an den olympischen Spielen 1960 in Rom – als Verlegenheitslösung für Athleten, die im Vierer nicht zum Zug gekommen waren. An den olympischen Spielen 2008 in Peking will der kleine Verband aus dem Alpenland in der Königsklasse um Edelmetall kämpfen. Eine Startberechtigung haben dort nur die acht besten Crews der Welt. Der SRV tritt damit in der prestigeträchtigsten Bootsklasse des internationalen Rudersports gegen Ruder-Grossmächte wie die USA, Grossbritannien, Deutschland, Australien, Kanada, Italien, Frankreich, Russland, Holland an – ein waghalsiges Unterfangen, glauben auch Skeptiker im SRV.

Mijnders - ein Meistermacher

Die Achter-Ruderer wollen die Zweifler schon zum Saisonbeginn mit reifen Leistungen auf dem Wasser von ihrem Potential überzeugen. Projekt-Trainer Alexander Ruckstuhl, Head-Coach René Mijnders und SRV-Präsident Hans Rudolf Schurter sind überzeugt, dass den jungen Athleten das gelingt. „Wenn ich nicht überzeugt wäre, dass der Achter schnell wird, hätten wir das Projekt gar nie gestartet,“ sagte Head-Coach René Mijnders. Der Holländer versteht etwas vom sehr speziellen, anspruchsvollen Geschäft des „Achterbaus“: Er hat 1996 die Holländer zum ersten olympischen Achter-Gold geführt, und seither haben „seine“ Oranje-Achter regelmässig WM- und Olympia-Medaillen gesammelt. Für den Saisonstart in Lauerz hofft Mijnders auf gute Verhältnisse – denn als Motivation für die Mitte Mai auf der Wedau in Duisburg beginnende internationale Saison braucht die Crew eine gute Richtzeit über die 2000-Meter-Strecke. Mijnders sieht das Potential bei 5’30“ – „das wird aber in Lauerz noch nicht drin liegen, das Wasser ist noch zu kalt, die Crew trainiert noch in tiefen Schlagzahlen und schnelle Gegner wird sie nicht haben“.

Prestigeduell im Vierer

Auch wenn dem Alpen-Achter in Lauerz in der Königsklasse gleichwertige Gegner fehlen – es starten noch Klubmannschaften aus Zürich und Baden – zu ihren harten Rennen kommen die Achter-Jungs dennoch. Am ersten der beiden Regatta-Tage treten zwei Achter-Hälften im Vierer gegen einander an. Es wird ein Duell der „Dicken“ gegen die „Langen“ im Team. Die Durchschnittsgrösse der „Langen“ ist 197 Zentimeter, das Durchschnittsgewicht 92 Kilo, die „Dicken“ bringen einen Schnitt von 90 Kilo auf die Waage und eine Länge von 191 unter den Meterstab. „Das wird ein hartes Rennen,“ weiss Achter-Ruderer Roman Ottiger, „wir sind im Trainingslager gegeneinander gefahren, mal gewannen wir, mal die andern. Aber in Lauerz ist’s klar: wir gewinnen.“ Ottiger rudert im Vierer der „Langen“ – und am Sonntag zusammen mit den „Dicken“ im Alpen-Achter, dem ehrgeizigen Olympiaprojekt des schweizerischen Rudersports.

Der Achter – das Team

Hintere Reihe von links: Stefan Sax, Roland Altenburger, Lukas Wernas, Alain Marfurt, Nicolas Lehner, Remo Süess, Philipp Huwiler, Marian Kupferschmidt; vorne von links: Stephan Koller, Steuermann Aby Meyer, Roman Ottiger

Zum Team, das in Lauerz ins Abenteuer „Alpen-Achter in Peking“ startet, gehören derzeit zehn Athleten, fünf aus dem RC Reuss Luzern (Alain Marfurt, Phillip Huwiler, Roman Ottiger, Stefan Sax, Remo Süess, Steuermann Abi Meyer), drei von GC Zürich (Roland Altenburger, Nicolas Lehner, Adrian Koller) und zwei vom See-Club Zürich (Marian Kupferschmidt, Lukas Wernas). Sechs der zehn Ruderer studieren an unterschiedlichen Fakultäten in Zürich, zwei arbeiten als Landschaftsgärtner, einer (und Steuernmann Abi Meyer) als Elektromonteur und einer als Maschinenmechaniker. Die Ruderer im Alpen-Achter sind zwischen 20 und 25 Jahre alt, zwischen 1.88 und 2 Meter lang und zwischen 88 und 97 Kilogramm schwer. Der Durchschnittswert des Achters ist 194 cm, 92 kg – das liegt leicht unter den Mittelwerten der internationalen Spitzenachter (Medaillengewinner) der letzten Jahre. Trainer: Alexander Ruckstuhl; Head-Coach: René Mijnders.

Erschienen in rudern1.de, Bote der Urschweiz (gekürzte Version) 21. April 2006

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Der Zürcher Frauenachter ist Studenten-Europameister... .
Rudermann - 31. Aug, 22:23
Beijing - die Bilanz
Es herrscht ein ordentliches Gewimmel an der Spitze...
Rudermann - 17. Aug, 18:48

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